Hölzleshof

Herzlich Willkommen auf dem Hölzleshof


Wir haben eine neue Internet-Seite für den Reitsport!

 

Diese Seite bezieht sich nunmehr auf die Zucht der Triesdorfer Tiger und wird noch mit weiteren Informationen bestückt. 


Unsere aktuelle Homepage für den Reitsport finden Sie hier:


www.hoelzleshof-reitsport.de

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Foto: Heiße

Hühner, Schafe, Pferde
Eine Chance für alte Rassen

Ein Filmbeitrag in der "Frankenschau"

Hölzleshof

Ansbach-Triesdorfer Tiger am Hölzleshof

 

Neue Erkenntnisse zur Zuchtgeschichte

des ursprünglichen Ansbach-Triesdorfer Rindes (Tigers):

 

heutiger Phänotyp des Ansbach-Triesdorfer Tigers

 und

Wiederherstellung nach alter Zuchtrichtung
Mitte des 19. Jahrhunderts

 

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Hölzleshofer Wiederherstellungsprojekt

von Horst Prachar und Dr. Guy Spaulding

Durchführung des Projektes von März 2012 bis Januar 2019

Nach unseren Recherchen im Zeitraum von März 2012 bis Januar 2019 ist das ursprüngliche Ansbach-Triesdorfer Rind (Tiger) aus dem 19. Jahrhundert nicht mehr existent. Den Ansbach-Triesdorfer Tiger gibt es nach seiner geographischen Bezeichnung bereits seit dem Jahr 1860 nicht mehr, da nach Aussage Mays dieser weniger beliebt geworden war – mit Ausnahme der Einsatz zum schweren Zug. An seine Stelle trat das gelbe Franken- und Scheinfelder Vieh wegen dessen größerer Genügsamkeit in der Futteraufnahme. Im Laufe der Zeit wurden auch Allgäuer, Miesbacher und Simmentaler Vieh eingekreuzt (Vgl. May 1872). In ihrem Buch „Genetische Vielfalt von Rinderrassen" weisen Brem et. al. (1990) unter Punkt 2.5.1 darauf hin, dass das Ansbacher-Vieh um 1930 ausgestorben ist. Das bedeutet, dass auch die einst ausgetauschten Merkmale nicht mehr auftraten. Merkmale wurden geändert, aber nicht der Rassenname. Dies verursachte ein großes Durcheinander bei der Beschreibung bzw. Festlegung des Phänotyps.

Das jetzige Ansbach-Triesdorfer Rind, so benannt ab etwa 1987 (im Hölzleshofer Landwirtschaftsbetrieb ist es seit 1972 existent) ist nach unserer Meinung ein Phänotyp des alten Simmentaler Rindes der Schweiz, der im Wesentlichen durch das enge verwandtschaftliche Verhältnis innerhalb der Fleckvieh-Population entstand.

Nachdem wir festgestellt hatten, dass der Phänotyp des heutigen Ansbach-Triesdorfer Tigers mit dem des ursprünglichen Ansbacher-Triesdorfer Tigers bis Mitte des 19. Jahrhunderts nicht in Verbindung gebracht werden kann, starteten wir ein eigenes Wiederherstellungsprojekt „Ansbacher-Triesdorfer Tiger nach alter Zuchtrichtung Mitte des 19. Jahrhunderts“. Leider konnten hierfür keine molekulargenetischen Untersuchungen durchgeführt werden, da nach unserem Wissensstand kein Untersuchungsmaterial von Originaltieren mehr existiert. Außerdem mussten wir uns mit der herrschenden Meinung beziehungsweise der Behauptung, dass das heutige Ansbach-Triesdorfer Rind für das Original gehalten wird und sich aus wenigen übriggebliebenen Tieren beziehungsweise Rest-Genen entwickelt habe, auseinandersetzen.

Die heutigen Ansbach-Triesdorfer Rinder besitzen einen meist farbig pigmentierten Kopf, die Körperpigmentierung ist aber wie beim Deutschen Fleckvieh überwiegend gedeckt oder gescheckt. Jedoch weisen sie nicht die Tigerfärbung auf wie in der Literatur beschrieben. Die heutzutage auftretenden und registrierten Tiere sind überwiegend mit dem Erscheinungsbild alter Simmentaler Rinder vergleichbar, wie wir sie in alten Dokumenten gefunden haben beispielsweise bei Pabst (1851) und Kohler (1901). Diese besondere Farbvariante des Fleckviehs (heutiges Ansbach-Triesdorfer Rind) entsteht höchstwahrscheinlich in Folge eines zu engen verwandtschaftlichen Verhältnisses.

Durch die sehr hohe Inzuchtrate, die wir in der Fleckviehpopulation vorfinden, kommen hier Rudimente zutage, die bereits vergangene beziehungsweise ausgestorbene Generationen besaßen. Dieser Vorgang fällt unter den genetischen Begriff ,,Atavismus".

Schweizer Rasse um 1850 aus H.W.v. Papst (18951):

Phänotypische Übereinstimmung mit dem heutigen Ansbabch-Triesdorfer Tiger

Im Buch von Kohler (1901):

Gegenüberstellung des ANsbach-Triesdorfer-Tindes (Abb.: oben rechts) und des Simmentaler-Viehs(Abb.: Mitte rechts)

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